Schulprojekt

 Allgemeine Beschreibung: 

Unsere Jugend, die Zukunft von morgen, liegt uns besonders am Herzen.
Unser Schulsystem ist inzwischen so auf unsere Leistungsgesellschaft ausgerichtet, dass schon viele Kinder sehr früh die Freude am Lernen verlieren.
Kreative Fächer werden gekürzt oder an höheren Schulen gar gestrichen, ich spreche hier aus eigenen Erfahrungen und über Erzählungen anderer.
Man nimmt den Kindern quasi ihr kreatives Ventil, die Zeit, in der sie ihrem innersten Ausdruck verleihen können.
Auf Bewegung und Natur wird inzwischen auch immer weniger Wert gelegt.
Ich persönliche habe in der Schule so viel über Gott und die Welt gelernt, doch das essenziellste wird uns verwehrt. Nämlich der Umgang mit der Natur, was das Essen ist, woher es kommt und wie es hergestellt wird.
Immer wieder höre ich diesen Spruch und die Klage von der „Jugend von heute“.
Doch es ist unsere Verantwortung, das Bewusstsein der Kinder auf das Leben, uns Menschen und auf die Erde zu schulen.
Denn wie sollen die Heranwachsenden die Natur schätzen und sie achten, wenn besonders Kinder aus Großstädten überhaupt keinen Bezug mehr zum schönen Grün haben. 

Die freie Entwicklung der Persönlichkeit und des persönlichen Potenzials sollte über dem Leistungsdruck stehen.
Ein Schulsystem ohne Konkurrenzkampf und benotetem Interesse.
Wir werden auch mit so vielen Fächern und Wissen überflutet, dass wir unsere Kindheit mehr oder weniger mit Schule, Hausaufgaben und zwanghaftem Lernen verbringen und schon sehr früh unter dem Bewertungsdruck leiden. 

Die meisten Schüler, so auch ich, wollen nach der Schulzeit einfach nur vergessen und haben die Schnauze voll, da sie ihre Gehirnzellen mit so viel Wissen füllen mussten, das sie nie mehr brauchen werden bzw. sie nie ein wirkliches Interesse aufbringen konnten.
Die Partyszene und der Alkohol helfen nach 12 Jahren sitzen und schweigen leider sehr… 

Das freie Lernen, dass Hinterfragen von Dingen, das eigenständige Denken, sich selbst einen Ausdruck zu verleihen und sich zu entfalten, das sollte meiner Meinung nach die eigentliche Motivation des Lernens sein.


Ziel wäre es, dass die Kinder aus eigener Motivation zum Interesse gelangen –
schlussendlich lernen wir in der Schule immer nur aus einem Buch, wir lernen eine Zusammenfassung und einen Standpunkt des jeweiligen Schreibers, dessen Wissen auch nur seine Interpretation einer Interpretation ist und müssen es als Wahrheit anerkennen. Denn unsere Intelligenz wird ja quasi daran gemessen, wie gut wir vorgekautes wiederkäuen können. 

Also Kinder, zwischen den Zeilen lesen und euer eigenes Buch schreiben!
Denn die eine Wahrheit besteht immer aus der Summe aller Wahrheiten und jeder Ansicht, aus jedem Winkel betrachtet.